FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

6. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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FK Hansa Wittstock - BSC Süd 05 II 5:5

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Oliver Drott, Felix Strothenk, Peter Techen, Thomas Frenz (Philipp Reschke), Sergej Paschtschenko Christopher Haak, Mathias Dannehl (Oliver Gießel), Silvio Braun (Marc Bennarndt), Hannes Holtmann
Brandenburger SC Süd 05 II: Hintze, Nehls, Voutsis, Aumann, Otte, Kroop, Päch, Berjawl, Unger, Bonk, Knopp (Beck)
Tore: 0:1 Ali Berjawi (8.), 0:2 Friedrich Kroop (14.), 0:3 Martin Otte (23.), 1:3 Christopher Haak (27.), 2:3 Mathias Dannehl (34./FE), 3:3, 4:3 Silvio Braun (38.,49.), 5:3 Thomas Frenz (57.), 5:4 Martin Otte (68.), 5:5 Stefan Päch (90.+3.)
Gelb-Rot: Christopher Bonk (83./Meckern)
Schiedsrichter: Starrost (Plattenburg)<(td>
Zuschauer: 70

Dabei sah es nach 23 Minuten alles andere als erfreulich für die Dossestädter aus. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen“, ärgerte sich Lutter, der drei „gut herausgespielte“ Brandenburger Treffer sah. Bei den Treffern von Ali Berjawi (8.), Friedrich Kroop (14.) und Martin Otte (23.) waren die Wittstocker immer einen Schritt langsamer als der Gast. In der Folge ging aber ein Ruck durch die Wittstocker-Elf. „Wir sind enger an den Leuten gewesen und haben die Zweikämpfe angenommen“, erkannte Lutter den Unterschied zur Anfangsphase. Während Beckmann bis dahin an der Linie jubelte, war es Lutter, der sich bis zur Pause über drei Treffer seiner Mannschaft freuen durfte. Nach einem Freistoß von Matthias Dannehl setzte Christopher Haak entschlossen nach und drückte den Ball über die Linie ( 27.). Sieben Minuten später wurde Oliver Drott im Strafraum des BSC Süd zu Fall gebracht und Dannehl verwandelte eiskalt zum 2:3. Die Dossestädter gewannen weiter Oberwasser und glichen vor der Pause durch Silvio Braun nach Querpass von Dannehl aus (38.). „Da muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen“, so Lutter, der seine Elf auch nach dem Seitenwechsel mit Vorteilen sah. Erneut Braun und Thomas Frenz, nach Vorarbeit von Braun, drehten die Partie zugunsten der Dossestädter. „Bis zur 70. Minute haben wir den Gegner gut bearbeitet. Aber wir haben vergessen, den Gnadenschuss zu geben“, so Lutter. Dies machte den Gegner stark, der in der Endphase wieder das Zepter übernahm und Nachlässigkeiten in der Dossestädter Hintermannschaft zum 5:5 nutzte. Erst war es Steffen Päch, der Otte in Szene setzte, bevor der Spielmacher selbst frei vor Hansa-Torwart Kevin Apitz auftauchte und überlegt einschob.

SV Falkensee-Finkenkrug II - VfL Nauen 2:1

SV Falkensee-Finkenkrug II: Dirk Marco Lutz, Alexander Stach (75. Jan Steffens), Roland Voigt (70. Martin Fröbel), Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn, Ronny Hansen, Thomas Schult, Robin Ludwig, Daniel Schultz (81. Andre Kiesewalter), Stefan Romeis, Philipp-Morris Güttner
Kader: Andreas Kamradt, Enrico Caterba
VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, Martin Kelm, Sebastian Buge, Malte Seegebarth (69. Michael Bol), Pierre Gröger, Tim Hoffmann, Kevin Oellermann, Lars Halt, Mathias Krone (59. Marvin Zeller)
Kader: Christian Zantow
Tore: 0:1 Lars Halt (26.); 1:1 Stefan Romeis (39.); 2:1 Robin Ludwig (65.)
Schiedsrichter: Frank Haseloff (Fredersdorf)
Zuschauer: 85
Gelbe Karte: Roland Voigt (44.), Sebastian Eichhorn (72.) / Kevin Oellermann (2.) (22.), Lars Halt (32.), Dennis Schmidt (2.) (64.), Peter Schäfer (2.) (84.), Tim Hoffmann (4.) (86.)

Das Ergebnis lässt aufhorchen. Denn das 2:1 (1:1) im Landesklasse-Derby gegen den VfL Nauen war der erste Saisonsieg für das vorherige Schlusslicht SV Falkensee-Finkenkrug II und die erste Niederlage im sechsten Spiel für die zuvor verlustpunktfreien Gäste. Der Erfolg für die Elf von FF II ging in Ordnung, weil die Platzherren bei ungemütlichem Fußballwetter über die gesamte Zeit die aktivere Mannschaft waren. „Ich denke auch, dass der Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit für uns verdient war“, sagte Falkensees Trainer Stefan Göde hinterher.Auf Nauener Seite wurde vor allem Spielmacher und Kapitän Jan Schönnebeck schmerzlich vermisst, der sich eine Woche zuvor gegen Schenkenberg eine Verletzung zugezogen hatte, „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit zu viel mit anderen Dingen beschäftigt“, sagte VfL-Trainer Wladimir Siverin. Er zielte damit auf Schiedsrichter Frank Haseloff (Fredersdorf), der nach Meinung mehrerer Nauener Spieler mit einer „Fahne“ gepfiffen hätte. Aber auch nach Siverins Meinung war der Falkenseer Sieg verdient. „Ich habe ja vorher gesagt, dass sie nicht so schlecht sind, wie es der Tabellenplatz vermuten lassen würde.“Bei FF II feierte der langjährige Oberliga- und Brandenburgligakeeper Dirk Lutz ein Comeback, weil alle anderen Torhüter verhindert waren. Seine fehlende Spielpraxis war ihm beim Gegentor anzumerken, als er sich bei einem weiten Freistoß von Lars Halt verschätzte und der Ball überraschenderweise zum 1:0 im Netz war (25.). Noch vor der Pause schafften die Falkenseer den Ausgleich, als Thomas Schult den Ball gut auf Stefan Romeis auflegte und der zum 1:1 verwandelte (38.).Dirk Lutz machte seinen Fehler aber später wieder gut, als er bei der größten Nauener Chance in Hälfte zwei gegen den frei vor ihm aufgetauchten Marvin Zeller parierte (60.). Als schon alles auf ein 1:1-Unentschieden hindeutete, köpfte Robin Ludwig eine weite Flanke in der 87. Minute zum umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Falkenseer ein.
Axel Eifert


TSV Chemie Premnitz - FSV Germendorf 3:0

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Christian Freidank, Marian Krause, Michael Buddeweg (8. Marco Neudorf), Daniel Huxdorf, Daniel Schönfeld (60. Björn Stuhlmacher), Robert Steinhoff, Guido Block, Michelle Schröder (85. Lars Posorski), Robert Rades
FSV Germendorf: Kevin Heidel, Denny Rieger, Stefan Krüger, Andre Neuikirch (46. Steven Rohrlack), Enrico Pinnetzki (46. Christian Schwarz), Michael Marusch, Thomas Stanke, Christian Klimek, Nils Kertscher, Heiko Fromm (46. Martin Kring), Cornel Gratz
Tore: 1:0 Daniel Huxdorf; 2:0 Michelle Schröder (64.); 3:0 Björn Stuhlmacher (83.)
Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg)

Aufsteiger ohne Chance !
Am 6. Spieltag der Landesklasse West empfing der TSV Chemie Premnitz den Kreismeister aus dem Fußballkreis Oberhavel. Der Aufsteiger kam bisher zu 4 Remis und nur einer Niederlage. Das sollte sich in Premnitz ändern . Von Beginn bestimmte der TSV das Geschehen, der bereits in der 8. min. Buddeweg verletzt durch Neudorf ersetzen mussten. Trotzdem dauerte es lange bis Premnitz sich erste Möglichkeiten erarbeiten konnte. In der 24. min. setzte sich Rades auf dem Flügel gut durch. Sein Pass von der Grundlinie erreichte Schröder der aber knapp verzog. Pech hatte die Chemiker nach 35. min. Schröders Kopfball klatschte an die Latte. Sonst passierte nicht all zuviel . Bei strömenden Dauerregen tat sich der TSV bis zur Pause schwer gegen die tief stehenden Germendorfer. Wie schon in den Spielen zuvor waren die Gäste sehr Defensiv eingestellt und machten es den Premnitzern schwer.Das sollte sich nach der Pause grundlegend ändern . Nun spielten die Hausherren viel Zielstrebiger nach vorn. Das Tempo wurde hoch gehalten und Germendorf hatte schon kurz nach dem Seitenwechsel Glück das Schröder nach Vorarbeit von Neudorf am guten FSV - Schlußmann Heidel scheiterte. Wenig später war aber auch dieser völlig Machtlos. Nach Freistoß von Block, wuchtete Huxdorff den Ball mit dem Kopf zum 1 :0 ins Tor. Nun lief das Premnitzer Spiel immer besser. Schröder und Rades vergaben in der Folgezeit sehr gute Chancen. Für viel Belebung sorgte Stuhlmacher nach seiner Einwechslung in der 62. min. Rades rückte in den Lauf und Stuhlmacher ging neben Schröder ins Angriffszentrum. In der 64. min. das 2:0. Schröders Schuß von der Strafraumgrenze wurde für den Germendorfer Torwart unhaltbar abgefälscht. Der Aufsteiger hatte nun nichts mehr entgegen zusetzen. Bei so gut wie jeden Angriff brannte es lichterloh im Strafraum des FSV. Die endgültige Entscheidung nach 83. min. Stuhlmácher vernaschte gleich 3 Gegenspieler im Strafraum der Germendorfer und konnte nur durch ein Foul am Schuß gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rades sicher zum 3:0 Endstand.Am kommenden Samstag muss der TSV bei SV Eiche Weisen antreten. Der Anstoss ertönt bereits um 14.00 Uhr.
Peter Kaiser


SSV Einheit Perleberg (9.) - SV Eiche 05 Weisen (12.) 3:2 (2:1)

SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Tino Huneck, Ronny Kabel, Julian Wachhals, Denny Feilke, Martin Behrend, Norman Will, Christian Becken, William Richart (88. Patrick Mostaller), Matthias Bandtke (68. Maximilian Hacker), Björn Bauersfeld (88. Felix Mengel)
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Steffen Muhs, Michael Klahs, Christopher Arich, Gordon Palmer, Toni Schneider, Kevin Kühn, Patrick Dieckhoff, Gordon Amling, Christian Hoppe, Patrick Jendretzke (46. Sergej Kutowoj)
Tore: 1:0 Martin Behrend (13.); 1:1 Christian Hoppe (15.); 2:1 Norman Will (20.); 2:2 Sergej Kutowoj (75.); 3:2 Norman Will (78.)
Schiedsrichter: Christian Pieler (Berlin)

Der SSV Einheit Perleberg verschaffte sich mit dem 3:2 (2:1)-Erfolg im Kreisderby der Fußball-Landesklasse West gegen den SV Eiche 05 Weisen etwas Abstand zu den gefährdeten Plätzen. Dagegen verbleiben die Weisener nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel im Tabellenkeller.In der recht abwechslungsreichen, aber niveauarmen Partie tat sich zu Beginn wenig. Die Perleberger mussten sich erst einmal sortieren, Eiche 05 spielte mutig auf Angriff, kam aber selten gefährlich in den Einheit-Strafraum. Der Weckruf für beide Mannschaften war dann das 1:0 für die Platzherren. In einer eher unübersichtlichen Situation bekommen die Weisener den Ball nicht weg und nach Vorarbeit von Björn Bauersfeld nutzt Martin Behrend das Durcheinander zum 1:0 (13.). Die Gäste antworteten sofort. Von der linken Seite segelte eine lange Flanke in den Einheit-Strafraum. Dort wartete Christian Hoppe am zweiten Pfosten und ließ mit seinem Kopfball zum 1:1 dem Perleberger Torwart Gordon Sohns keine Chance (15.). Doch auch die Weisener konnten sich über ihren Treffer nicht lange freuen. Zwar hielt Torwart Stephan Wild einen Freistoß von Christian Becken in großartiger Manier, doch kurz darauf erwiese sich die Abwehr wieder einmal als nicht besonders sicher. Eine flach geschlagene Ecke von rechts fand ihren Weg direkt vor das Tor und Einheit Kapitän Norman Will brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten und es hieß 2:1 (20.). Bis zum Wechsel hatten die Gastgeber noch zwei gute Chancen, doch es blieb beim 2:1.Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich ein unverändertes Bild. Die Perleberger optisch überlegen und mit den etwas besseren Chancen. So hatte Denny Feilke gleich zweimal das 3:1 auf dem Fuß (48., 57.), bei der zweiten Gelegenheit retteten die Eichen auf der Linie .Weisen spielte zwar weiter gut mit, zeigte aber vorn zu wenig Durchschlagskraft. Dennoch gelang dem eingewechselten Sergej Kutowoi eine Viertelstunde vor Schluss der 2:2-Ausgleich. Jetzt waren es die Perleberger, die schnell antworteten. Norman Will brachte seine Farben mit dem 3:2 (78.) wieder in Front. Dabei blieb es bis zum Schluss und die Platzherren durften am Ende nicht unverdient über ihren zweiten Saisonsieg jubeln.
Oliver Knoll


SG Eintracht Friesack - SV Kloster Lehnin 3:2

SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle, Andreas Fredrich, Christof Müller, Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke, Sven Budig, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger (68. Dennis Bernhardt), Matthias Meinecke, Nils Thiemann (72. Martin Gutsche)
SV Kloster Lehnin: Christian Teichert, Norman Seidel, Andreas Lindner, Marcel Burwig, Steve Zimmer, Thomas Geske, Lars Simon, Michael Schammelt (46. Martin Gafke), Maximilian Schölzel, Erik Mellin, Stefan Schultze
Tore: 1:0 Matthias Meinecke (2.); 2:0 Andreas Fredrich (11.); 2:1 Marcel Burwig (20.); 3:1 Matthias Meinecke (60.); 3:2 Thomas Geske (65.)
Schiedsrichter: Chris Krassowski (Meyenburg)
Zuschauer: 60
Gelbe Karte: Christof Müller, Matthias Meinecke / Erik Mellin
Rote Karte: Andreas Fredrich (38.) / -

Eintracht mit Kampf zum Sieg
Die Erfolgsserie der Friesacker Eintracht geht weiter. Trotz numerischer Unterzahl ab der 38. Spielminute nach einem Platzverweis gegen Andreas Fredrich und trotz des verschossenen Elfmeters (70.) von Roberto Meinecke behielt die Friesacker Eintracht auch an diesem Wochenende nach einer tollen kämpferischen Leistung gegen den SV Kloster Lehnin völlig verdient die Oberhand. Mit einem 3:2 (2:1)-Sieg bauten die Fliederstädter ihre Serie auf nunmehr 5 Spiele in Folge ohne Niederlage aus und verbesserten sich auf den 4. Tabellenplatz in der Landsklasse West.Wie schon in der Vorwoche in Weisen, begann die Eintracht auch im 2. Spiel vor heimischer Kulisse bei pünktlich zum Anpfiff einsetzenden Regen sehr konzentriert und lag schon früh mit zwei Toren in Front. Torjäger Matthias Meinecke verarbeitete bereits in der 2. Spielminute die genau getimte Flanke von Sven Nolle zur frühen Führung und Andreas Fredrich zog nur 9 Minuten später einfach mal aus knapp 35 Meter ab. Den strammen Schuss fälschte noch ein Gästespieler so unglücklich ab, dass Christian Teichert im Lehniner Tor keine Abwehrchance blieb. Die Eintracht setzte noch einige vielversprechende Aktionen nach vorn, kassierte aber in der 20. Spielminute den Anschlusstreffer der keinesfalls geschockt wirkenden Gäste. Marcel Burwig nutzte nach einem Konter die sich ihm bietende Gelegenheit zum 2:1.
Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zum Pausenpfiff, zumal Sven Nolle mit seinem Kopfball (21.) das Ziel verfehlte und nach einem klaren Foulspiel an gleichem Spieler (28.) der fällige Elfmeterpfiff ausblieb. Auf der anderen Seite hatte die Eintrachtabwehr nach einer überflüssigen Tendelei mit anschließendem Ballverlust noch Glück, dass das riskante Festhalten (35.) nur mit Gelb und einem Freistoß bestraft wurde. Da die Eintracht nach dem Platzverweis von Andreas Fredrich (38.) im zweiten Abschnitt in Unterzahl agieren musste, dauerte es nach dem Wiederanpfiff ein paar Minuten, bis alle Spieler ihre Positionen in einer immer intensiver geführten Partie gefunden hatten. So war es dann der Gast, der die erste Großchance hatte. Thomas Geske verfehlte mit seinem Kopfball (50.) das Eintrachttor nur um Millimeter.Doch die Eintracht hielt trotz der Unterzahl immer besser dagegen, spielte selbst nach vorn und kam zu den klareren Chancen. So fälschte Matthias Meinecke nach einer Stunde den Schuss von Andreas Kerger von der Strafraumgrenze zur verdienten 3:1-Führung für die Fliederstädter ab. Die Klosterbrüder aus Lehnin schlugen jedoch nur 5 Minuten später zurück. Thomas Geske verarbeitete völlig freistehend eine Flanke mit dem Kopf zum 3:2-Anschlusstreffer. Als dann Roberto Meinecke in der 70. Spielminute auch noch mit einen Elfmeter am Keeper aus Lehnin scheiterte, schien der Gast Oberwasser zu bekommen. Die Fliederstädter ließen aber keinen Treffer mehr zu, obwohl sie fast ausschließlich in die Defensive gedrängt waren. Mit viel Einsatz und Leidenschaft stemmte sich die Eintracht gegen die Angriffe der Gäste, die nur noch bei einem Kopfball von Thomas Geske (82.) wirklich gefährlich vor das Eintrachttor kamen. Alle anderen Aktionen konnten schon vor der Gefahrenzone entschärft werden oder verpufften im Seitenaus.
mh


Pritzwalker HFV 03 - SV Rot-Weiß Gülitz 3:3

Pritzwalker HFV 03: Kevin Torster, Erik Meschter, Robert Vogt, Tobias Haack, Silvio Münch, Luis Fernando de Moraes, Christian Zielasko, Martin Zerbian, Daniel Stendel, Norman Rohde, Ronny Wölfel
Kader: Marcus Boldt, Tony Kipper, Christian Obst, Ronaldo Goncalves Gama Filho
SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Torben Wiede, Denny Teske, Nico Krüger (67. Stephen Wiede), Dennis Meier, Oliver Varchmin, Martin Rogge, Patrick Gruel, Marcel Teske (82. Oliver Bartel), Marvin Guthke, Andy Wolgast
Tore: 1:0 Ronny Wölfel (17.); 2:0 Norman Rohde (33.); 2:1 Patrick Gruel (36.); 2:2 Patrick Gruel (40.); 2:3 Andy Wolgast (70.); 3:3 Erik Meschter (Foulelfmeter, 80.)
Schiedsrichter: Pascale Kuhle (Brandenburg)
Zuschauer: 240

Schwere Verletzung überschattet Prignitz-Derby
Im 3. Auswärtsspiel in dieser Saison reisten die Gülitzer zum mit 5 Siegen gestarteten Pritzwalker FHV.Der Anfang des Spiels wurde von langen Ballpassagen der Gastgeber geprägt. Dieser Ballbesitz fand aber zu großen Teilen auf Höhe der Mittelinie statt, so dass dadurch keine Torszenen erspielt wurden. Aus heiterem Himmel lag der Ball in der 17. Minute aber doch im Tor von Mario Bock. Nach einem Freistoß hatte sich der Pritzwalker Rohde von seinem Gegenspieler gelöst und brachte den lang geschlagenen Ball wieder in die Gefahrenzone genau auf den Kopf von Torjäger Wölfel, der aus kurzer Distanz einnickte. Auch mit dieser Führung im Rücken blieb das Spiel der Pritzwalker trotz der Ballhoheit meist zu undynamisch. Die erste spielerische Möglichkeit ergab sich in der 23. Minute für den Tabellenführer. Nach einer tollen Vorlage von Wölfel scheiterte Verteidiger Haack am guten Gülitzer Keeper Bock. In der 33. Minute konnten die 240 Zuschauer den nächsten Treffer bejubeln. Nach einem langen Ball kam es zwischen Bock und Teske zu einem Missverständnis, welches dazu führte, dass Rohde aus 7m nur noch ins leere Tor köpfen musste. Nur 3 Minuten später hatten auch die Gäste aus Gülitz das erste Mal Grund zum Klatschen. Nach einem Freistoß vom wiederum sehr umsichtig spielenden Torben Wiede nutzte Gruel eine Tiefschlafphase in der Pritzwalker Hintermannschaft zum 2:1. Durch diesen glücklichen Anschlusstreffer wachten die Gülitzer auf und lösten sich ein wenig aus der Pritzwalker Dominanz. In der 40. Minute war es dann wieder Gruel, der einen Freistoß aus 23m nach Ablage von Marcel Teske zum 2:2 verwandeln konnte. Mit diesem Resultat gingen beide Mannschaften auch zur Halbzeitansprach. Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer wieder das gleiche Bild. Pritzwalk ließ Ball und Gegner geschickt laufen, kam aber nicht in die Räume, wo es für den Aufsteiger gefährlich werden würde. In der 65. Minute gelang es den Gastgebern endlich mal einen Angriff gezielt in die Nahtstelle der Gülitzer Hintermannschaft zu spielen und die ersten Pritzwalker rissen auch schon die Arme in die Höhe, weil Rohde bereits Keeper Bock umdribbelt hatte. Dennis Meier allerdings schaltete gedankenschnell und klärte mit einem fairen Tackling den Ball im letzten Moment zur Ecke. Diese Aktion war für beide Teams wie ein Weckruf und läutete eine spannende Schlussphase ein. Die Gülitzer zeigten knapp 5 Minuten nach dieser Szene ihr eigenes Offensivpotential. Guthke spielte den Ball geschickt zu Wolgast, der sich mit einer Körpertäuschung von seinem Gegenspieler löste und per fulminanten Linksschuss aus 18m zur erstmaligen Führung der Rot-Weißen traf. Jetzt war der Tabellenführer gefordert und erhöhte auch die Schlagzahl deutlich. Scheiterte Wölfel in der 76. Minute noch an Bock, schafften die Gastgeber in der 80. Minute durch Meschter per Elfmeter den Ausgleich. Da beide Teams aber weiterhin die 3 Punkte für sich haben wollten, ergaben sich gute Möglichkeiten. Während die Heimherren mit ihren besten Chancen wiederum an Bock scheiterten, war es auf der anderen Seite Guthke, der per Flachschuss Thorster nicht bezwingen konnte. In der 89. Minute konnten sich Pritzwalker wiederum bei Kevin Thorster bedanken, dass der Ball nicht im Tor lag. Nach einem zu kurz geratenen Abschlag kam der Ball zu Gruel, der ohne langes Zögern aus 35m abzog und nur weil der Pritzwalker Keeper noch die Finger an das Spielgerät bekam, knallte der Ball an den Innenpfosten und sprang zurück ins Spielfeld, wo Guthke per Nachschuss auch noch verzog. In der Nachspielzeit nahm das Drama dann sein unschönes Ende. Nach einem grenzwertigen Zweikampf von Wölfel mit Denny Teske gingen beide Spieler zu Boden. Bei dieser Aktion verdrehte sich der Gülitzer das Knie und zu allem Überfluss landete der Pritzwalker Stürmer mit seinem Körper genau auf diesem verdrehten Knie.(kompletter Abriss aller Bänder im Knie !!) Nach diesem Schock für alle Beteiligten pfiff der Schiedsrichter aus Brandenburg die Partie auch nicht mehr an und so endete das Derby 3:3.
hoppe

Das 3:3 (2:2) im Prignitz-Derby zwischen Spitzenreiter Pritzwalk und Aufsteiger Gülitz wurde von der schweren Verletzung des Gülitzers Denny Teske in der Schlussminute überschattet. Die Pritzwalker rannten fast in der gesamten Spielzeit gegen ein massives Abwehrbollwerk der Gäste an. Torraumszenen waren aber Mangelware. Trotzdem ging die Elf von Trainer Jan Kistenmacher in Front. Erst war es Ronny Wölfel, der aus dem Nichts zum 1:0 (17.) vollendete. Eine Viertelstunde später war es Normen Rohde der die Pritzwalker Bemühungen mit dem 2:0 belohnte. Alles schien für die Gastgeber nach Plan zu laufen, bis die Gäste mit ihrem ersten Freistoß vors Tor kamen, Patrick Gruel stieg hoch und köpfte zum 2:1 (35.) ein. Fünf Minuten später, bei einer ähnlichen Situation, war es dann wieder Gruel, der einen Freistoß aus 23 Metern nach Ablage von Marcel Teske zum 2:2 nutzte. Die Elf von Trainer Erhard Fügner blieb in der Folgezeit ihrem Konzept treu, während die Pritzwalker immer wieder anrannten. Es fehlte ihnen allerdings der finale Pass. Lange fiel kein weiterer Treffer. Als dann Andy Wolgast nach einem abgefangenen Ball in Szene gesetzt wurde, sorgte er für die Überraschung. Er ging die Außenlinie entlang, zog nach innen und traf zum 3:2 (71.). Nun lief die Zeit den Pritzwalkern davon. Ihre Angriffe wurden wütender. Allerdings ergaben sich so Räume für die Gülitzer, die kurz vor dem Ende den Pfosten trafen. Am Ende waren die Gastgeber froh, dass sie den Ball an Torwart Mario Bock ein drittes Mal vorbeibekamen. Dafür musste aber ein Strafstoß her, den Erik Meschter zum Ausgleich nutzte (80). In der Nachspielzeit dann der Schock. Ein Zweikampf zwischen Teske und Wölfel endete am Boden. Der Gülitzer musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. „Die erste Diagnose lautete, dass die Kniescheibe rausgesprungen ist und beide Kreuzbänder gerissen sind“, so der Gülitzer Tony Hoppe.
Mario Warminski


SV Empor Schenkenberg - Löwenberger SV 2:1

SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Danny Noak, Johannes Ohlis, Michael Pietzsch, Markus Polei, Randy Regber, Robert Behn (46. Tino Lindauer), Björn Zühlsdorf (46. Christian Poppe), Christian Pietzsch, Jan Kaiser (78. Maik Schellhase), Jano Mebes
Tore: 1:0 Danny Noak (73.); 2:0 Christian Poppe (90.); 2:1 (90+4.)
Schiedsrichter: Christian Wendland (Zeestow)
Gelbe Karte: Danny Noak (8.), Robert Behn (11.) / -

Wichtiger kämpferischer Heimsieg
Bei Regenwetter war am heutigen Samstag der Löwenberger SV bei uns zu Gast. Das Spiel wurde zumeist durch Einzelaktionen geprägt. Schönen Fußball spielten beide Mannschaften nicht. Spielerisch war über weite Strecken unsere Mannschaft klar dominierend obwohl wir gleich in der 8. und 11. Minute zwei gelbe Karten für Danny Noak und Robert Behn sahen. Wir erspielten uns einige gute Torchancen die aber alle vom sehr gut haltenden Keeper der Löwenberger Florian Jäger pariert wurden. Unsere Mannschaft stand heute einfach zu dicht auf dem Platz. Das Spiel wurde nicht geöffnet, zu viele Fehlpässe und der Blick für den freien Raum fehlten heute. In der zweiten Halbzeit drückte unsere Mannschaft noch mehr auf den Sieg. Das Spiel fand zu großen Teilen in des Gegners Hälfte statt. In der 73. Minute konnte Danny Noak endlich eine der vielen Chancen zum 1:0 verwandeln. Jetzt waren die Löwenberger am Zug. Sie erhöhten das Tempo und kamen ebenfalls zu einigen Torchancen. In der 92. Minute konnte Christian Poppe nach sehr gutem Konter uns glänzend gespielter Vorarbeit von Christian Pietzsch zum 2:0 erhöhen. Jetzt machten die Löwenberger noch mehr Druck und erzielten noch in der 94. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 Endstand. Maik Schellhase zog sich wahrscheinlich in der 92. Minute nach einem eigentlich klaren Foul der Löwenberger einen Nasenbeinbruch zu. Der Gegner spielte heute sowieso recht ruppig. Dies belegt auch das Löwenberg 6 gelbe Karten bezog. Fazit: Kein schönes Spiel aber die drei Punkte sind im Moment das wichtigste und sollten Ansporn für die nächsten Spiele sein.
Fred Martens


FSV Veritas Wittenberge/Breese - SV 90 Fehrbellin 5:0

FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Gordon Siodla-Bober (46. Andre Bürgel), Benjamin Kampehl, Carlo Czarnofski, Robin Haase, Jens Bartkowiak, Martin Gehrke, Norman Hurlbrink, Jens Barsewitz (70. Markus Bolzmann), Steffen Stolz (60. Christian Münster), Sebastian Fechner
Tore: 1:0 Sebastian Fechner (2.); 2:0 Andre Bürgel (54.); 3:0 Norman Hurlbrink (56.); 4:0 Christian Münster (77.); 5:0 Sebastian Fechner (88.)
Schiedsrichter: Sebastian Groth (Grabow)

Trotz des Dauerregens gab es im Ernst-Thälmann-Stadion endlich mal wieder jede Menge zufriedener Gesichter. Mit 5:0 (1:0) besiegte der FSV Veritas Wittenberge in der Fußball-Landesklasse West auch in der Höhe verdient den Aufsteiger SV 90 Fehrbellin.Allerdings waren die Platzherren auch so ehrlich um einzugestehen, dass dieser Erfolg gegen einen an diesem Tag schwachen Gegner erzielt wurde. Und so mancher fragte sich, wie es die Fehrbelliner geschafft haben, mit 4:2 in Perleberg zu gewinnen.Veritas spielte in die Karten, dass Sebastian Fechner mit einem tollem Linksschuss von der Strafraumgrenze früh das 1:0 gelang (2.). Sonst tat sich in den ersten 45 Minuten nicht viel, die neu formatierte Elf der Gastgeber musste sich erst einmal finden. Hinten agierte eine Dreierkette mit Benjamin Kampehl, Gordon Siodla-Bober und Carlo Czarnofski. Jens Bartkowiak und Martin Gehrke fanden sich neben Norman Hurlbrink im Mittelfeld wieder, auf den Außenpositionen spielten Robin Haase und Jens Barsewitz. Den Sturm bildeten Sebastian Fechner und Steffen Stolz. Glück hatte die meist überlegene Veritas-Elf bei einer guten Chance der Gäste (30.).Nach dem Wechsel führte ein Doppelschlag zur Vorentscheidung. Zunächst sorgte Andre Bürgel mit einem 25 Meter-Schuss für das erlösende 2:0 (54.). Kurz darauf behielt Norman Hurlbrink allein vor dem Gästetorwart die Nerven und erzielte das 3:0 (56.). Jetzt drehte die Veritas-Elf richtig auf, tauchte nach gescheiten Pässen in die Tiefen oft frei vor dem Fehrbelliner Tor auf, ließ aber zu viele Chancen aus. In der Schlussphase erhöhte Christian Münster nach Alleingang auf 4:0 (77.). Den Schlusspunkt setzte Sebastian Fechner, der das uneigennützige Zuspiel von Norman Hurlbrink zum 5:0 einschob (88.). "Das war wichtig für das Selbstvertrauen. Aber ein Gradmesser war Fehrbellin nicht", sagte Veritas-Keeper Martin Marx. Trainer Christian Krause war "mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden". Sportlich hat sich der Besuch im Thälmann-Stadion gelohnt. In Zukunft vielleicht auch auf andere Art und Weise. Veritas plant Verlosungen mit attraktiven Preisen.
olik